Archiv der Kategorie: News

Deutsches Klasse-Duo im Japan Cup: Guignol und Iquitos Das Rennen der Superlative um knapp 5 Millionen Euro in Tokio am Sonntag

Tokio, den 20. November 2017: Die Turffans erinnern sich sehr gerne an einen der größten Erfolge der deutschen Zucht auf der Welt-Bühne des Galopprennsports im Jahr 1995: Hier gab es den bisher einzigen Triumph im Japan Cup auf der Galopprennbahn in Tokio, als der von dem 31-fachen Championtrainer Heinz Jentzsch in Köln für das Gestüt Ittlingen von Möbel-Unternehmer Manfred Ostermann vorbereitete Lando dieses Super-Rennen gewann.

Am Sonntag, 26. November 2017, und damit genau 22 Jahre später, wollen zwei hiesige Cracks in diesem mit 648 Millionen Yen (rund 4,9 Millionen Euro) dotierten Top-Event in seine Fußstapfen treten: Iquitos, fünfjähriger Hengst im Besitz der Kölner Golffreunde des Stalles Mulligan und in Training bei Altmeister Hans-Jürgen Gröschel (74) in Hannover, und der gleichaltrige Hengst Guignol, der dem Stall Ullmann gehört und von Jean-Pierre Carvalho (46) in Bergheim trainiert wird.

Iquitos lief schon 2016 als Siebter mit einer tollen Speedleistung im Japan Cup ein sehr gutes Rennen. Sein beeindruckender Sieg im Großen Dallmayr-Preis (Gr. I) in München und viele starke Platzierungen, u.a. zuletzt im Pastorius – Großer Preis von Baden, knapp hinter Guignol oder Rang sieben im Arc waren mehr als bedeutend.

Bei 19 Starts gewann der Adlerflug-Sohn, der wieder den Italiener Daniele Porcu (34) im Sattel haben wird, sechs Rennen und verdiente 472.250 Euro.

„Die Leistung in München war wieder stark. Er machte noch viel Boden gut und hätte wenig weiter wohl gewonnen. Wir wollen es daher erneut in Tokio versuchen, wo er sich ja schon 2016 gut verkauft hat und nicht einmal alles ideal hatte“, sagt Trainer Hans-Jürgen Gröschel über Iquitos.

Guignol war nun dreimal in Folge in diesem Jahr vor Iquitos – bei seinen Start-Ziel-Erfolgen im Großen Preis der Badischen Wirtschaft (Gruppe II), im Longines – Großer Preis von Baden (Gruppe I) und gerade im Pastorius – Großer Preis von Bayern (Gruppe I). Wenn er einmal vorne ist, lässt sich der Crack schwer verdrängen, auch wenn diese Taktik in Tokio in der Regel sehr schwer zu realisieren ist. Aber nach diesen drei Saisontreffern scheint der Hengst so gut wie nie zuvor zu sein. Bei 14 Starts gewann er in seiner Laufbahn sechsmal und verdiente 438.900 Euro. Natürlich wird auch in Tokio Filip Minarik (42) im Sattel von Guignol sitzen, der erneut um das Jockey-Championat kämpft.

„Guignol hat in München alle Angriffe bravourös abgewehrt, auch wenn es hundert Meter vor dem Ziel so aussah, als würden die Gegner noch an ihm vorbeikommen. Das war Adrenalin pur. Da wollen wir es nun im Japan Cup versuchen“, erklärte Trainer Jean-Pierre Carvalho.

Sagenhaft sind die möglichen Gewinnaussichten: 2,5 Millionen Euro erhält der Eigner des Siegers nach 2.400 Metern. Sogar für Platz zehn gibt es nach rund zweieinhalb Minuten noch umgerechnet 50.000 Euro. Guignol winken als Sieger im Großen Preis von Baden noch Bonus-Prämien: 2 Mio. Dollar im Falle eines Sieges, 400.000 Dollar für den zweiten Platz, 250.000 Dollar für Rang drei sowie 100.000 Dollar für Rang vier oder weniger. Das heißt, diese Summe hat Guignols Besitzer schon sicher in diesem Einladungsrennen.

Natürlich stehen beide Pferde vor einer großen Herausforderung und gelten in einem Elite-Feld als Außenseiter. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Das Gastgeberland Japan stellte in den letzten elf Jahren stets den Sieger. Diesmal sind der Vorjahressieger Kitasan Black und der im Tenno Sho hinter ihm Zweitplatzierte Satono Crown die Favoriten. Hoch gehandelt wird auch Reye De Oro. Der irische Star-Trainer Aidan O‘ Brien ist mit Idaho vertreten, dem Vierten aus dem Canadian International. Der letzte Nicht-Europäer in der Siegerliste ist der Engländer Alkaased im Jahr 2005.

Doch nun heißt es am Sonntagmorgen Daumendrücken für das deutsche Japan Cup-Duo. Vielleicht geht ja für Iquitos oder Guignol in Tokio die „Sonne auf“.

Presseerklärung des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen

Mit großem Erstaunen und Verärgerung musste der DVR e.V. aus der Presse entnehmen, dass der Mülheimer Rennverein Raffelberg e.V. gestern den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Mülheimer Rennvereins Raffelberg e.V. gestellt haben soll. Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. wird erneut vor vollendete Tatsachen gestellt.

Dazu Jan Antony Vogel, Geschäftsführender Vorstand:

„Ohne dass die beiden Herren des „Rumpfpräsidiums“ es für erforderlich erachtet haben, die weiteren Schritte vorher mit uns zu besprechen, wurden hiermit unverantwortliche Entscheidungen getroffen, die zum einen gegen die Interessen des Vereins gerichtet sind und eine große Anzahl von Arbeitsplätzen gefährden“.

Das Präsidium hat dieses vereinsschädigende Vorgehen bereits im August dieses Jahres gewählt. Es hat einen Insolvenzantrag angekündigt und den Renntag im August 2017 abgesagt, ohne das Präsidium des DVR e.V. über die bestehenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten vorab zu unterrichten.

Innerhalb von zwei Tagen hat der Dachverband die Durchführung des Renntages sichergestellt und dem Verein die notwendigen liquiden Mittel bis einschließlich Dezember 2018 zur Verfügung gestellt, um den Standort für die Durchführung von Rennveranstaltungen und den Trainingsbetrieb zu erhalten.

Das DVR e.V. hat zu diesem Zeitpunkt weder eine Jahresplanung 2017, noch eine Jahresplanung 2018 vorgefunden. Im Interesse des Erhalts des Vereins, der Sicherung des Standortes und dem Erhalt der Arbeitsplätze im Bereich des Mülheimer Rennvereins und der Trainingsbetriebe hat das DVR e.V. dem Verein erhebliche wirtschaftliche Mittel zur Verfügung gestellt.

Das DVR e.V. hat die Zahlen aufgearbeitet und einen sehr konservativen Wirtschaftsplan 2018 erstellt, der eine Fortführung des Vereins nicht nur ermöglicht, sondern Überschüsse ausweist, die es dem Verein wieder erlaubt hätten, neben der Durchführung von Rennveranstaltungen Investitionen in die Anlage zu tätigen. Im Vertrauen auf eine kooperative Zusammenarbeit im Interesse des Rennvereins wurden nicht nur die Veranstaltungstermine 2018 geplant, sondern bereits die finanzielle Absicherung sichergestellt.

Vor diesem Hintergrund entspricht der jetzt angekündigte Schritt nicht den Interessen des Mülheimer Rennvereins. Seit Monaten liegen dem Präsidium mehr als 20 Aufnahmeanträge von interessierten Personen vor, die sich nachhaltig für die Belange des Rennvereins persönlich und auch finanziell einsetzen wollen. Über keinen der Anträge hat das Präsidium bisher entschieden. Die handelnden Personen des Präsidiums werden hier einige Fragen zu beantworten haben.

Wenn das Präsidium trotz Zusage nicht zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 13.12.2017 einlädt, obwohl das Interesse des Vereins es erfordert, werden die Mitglieder von ihrem satzungsgemäßem Recht Gebrauch machen, wonach das Präsidium einladen muss, wenn ein Viertel der Mitglieder dies beantragt.

Das jetzige Präsidium vertritt erkennbar nicht mehr die Interessen des Vereins und muss daher umgehend den Weg für Neuwahlen frei machen. Nur mit einem handlungsfähigen Präsidium, dem seine Verantwortung gegenüber dem Verein bewusst ist, kann ein Neuanfang gelingen.

Dr. Petra Bracht
PR und Marketing

Guignol schlägt den „Galopper des Jahres“ im Großen Preis der Badischen Wirtschaft Gr. II

Iffezheim, 28.5.2017 – Unter dem begeisternden Beifall von rund 9.250 Zuschauern hat der fünfjährige Hengst Guignol den Großen Preis der Badischen Wirtschaft gewonnen. Der Höhepunkt des FRÜHJAHRS-MEETINGS auf der Galopprennbahn Iffezheim brachte bei hochsommerlichen Temperaturen ein packendes Duell zwischen den beiden Gruppe I-Siegern im Sechserfeld. Guignol siegte mit Filip Minarik im Sattel Start-Ziel und konnte auch den starken Angriff des „Galopper des Jahres 2016“, Iquitos, abwehren.

„Jetzt habe ich dieses Rennen in den vergangenen vier Jahren drei Mal gewonnen“, freute sich Trainer Jean-Pierre Carvalho. „Die beiden besten Pferde im Feld waren vorne.“ Der Betreuer von Iquitos, Hans-Jürgen Gröschel sagte: „Das war heute wie ein Sieg für mich, schließlich war es das Saisondebüt.“ Der Boden für Iquitos war in dem Gruppe 2-Rennen unpassend hart.

 

Panama Papers und der deutsche Galopprennsport

Heiko Maas, Bundesjustizminister (c) BMJV Pressestelle Foto: Werner Schuering

Heiko Maas, Bundesjustizminister (c) BMJV Pressestelle Foto: Werner Schueringers

Heiko Maas
Der Bundesminister der Justiz und Verbraucherschutz Heiko Maas hat gestern im Zusammenhang mit den Panama Papers gesagt ZITAT | 5. APRIL 2016

„Wir müssen mehr Transparenz schaffen. Die systematische Verschleierung muss ein Ende haben. Briefkastenfirmen, bei denen die wirtschaftlich Berechtigten anonym bleiben, darf es nicht länger geben. Wir wollen … und ein Transparenzregister schaffen. Mehr Transparenz ist ein wichtiger Bestandteil im Kampf gegen Steuerhinterziehung und Terrorismusfinanzierung.  … Sofern Deutsche an illegalen Machenschaften beteiligt waren, werden sie sich vor Gericht verantworten müssen.“

Dies müsste somit einen direkten Einfluss auf den deutschen Galopprennsport haben, Decknamen für Ställe müssen demnach auch in einem Transparent Register erfasst werden, den im Kampf um die staatliche Souveränität darf niemand seine Identität verschleiern.

 

 

German Racing Champions League – Der Grand-Prix des Galopprennsports ab 2016

Köln, 8ter März 2016: Elf Rennhighlights in sechs deutschen Galoppmetropolen werden erstmals als „German Racing Champions League“ präsentiert. Die Idee hatte Daniel Krüger Geschäftsführer der Besitzervereinigung.

Am 1ten November 2016 steht dann alles fest und es soll in München-Riem eine Ehrung der Gewinner stattfinden. Jan Antony Vogel erklärte, dass die Finanzierung und Durchführung in München gesichert sei, das der lokale Rennverein über den ausreichenden Geldmittel im November 2016 verfügen solle.

Start der Serie ist der 8te Mai 2106 in Köln mit dem Gerling-Preis.

Pferderennen zählen bekanntlich zu den ältesten Sportarten der Menschheit. Eine mediale Präsenz soll dies wieder ins Bewusstsein der Menschen in Deutschland bringen, um dies zu erreichen geht German Racing in Kooperation mit N-TV eine Kooperation ein. An jedem der Veranstaltungstage wird es gegen 19.05 Uhr einen 3 Minuten TV-Feature geben, Im Rahmen der Berichterstattung wird die Wertung für Trainer, Jockey und teilnehmende Pferde präsentiert, so soll Spannung und Interesse aufgebaut werden. Die Besitzer sind in der Wertung außen vor.

Mit der „German-Racing Champions League“ werden Rennen ab 2.000m bis 2.400m und Gruppe-Status zu der Serie verknüpft. Man erhofft sich von Seiten der Initiatoren Spaßfaktoren wie anfeuern, mitfiebern und auf das favorisierte Pferd setzen. Wobei im TV ja nur ein Nachbericht zu sehen sein wird, da ist es schon schwerer die Spaßfaktoren zu aktivieren.

In den insgesamt elf Rennen von Mai bis November werden die Punktsieger in den Kategorien Galopper, Jockey und Trainer ermittelt. In 2015 wären dies:

Ito, Jean Pierre Carvalho, Filipp Minarik gewesen, wenn die Besitzer auch gezählt worden wären hätte der Stall Nizza die Champions League erobert.

Und so liest sich das Konzept:
Elf fesselnde Rennhighlights in sechs deutschen Galoppmetropolen sorgen für eine anhaltende Begeisterung, indem sie die wichtigsten Galoppprüfungen des Jahres miteinander verbinden. Gleichzeitig wird bei der German Racing Champions League über den Sport, Pferde, Jockeys und Trainer informiert.
Hochdotierte Spitzenrennen über 2.000 bis 2.400 Meter sichern die Teilnahme der Galopper-Stars. Zusätzlich sorgt ein einfaches Punktesystem für leichtes Verständnis bei den Zuschauern – auch ohne Vorkenntnisse zu Pferderennen. Ob für Vollblut-Fans oder Turf-Neulinge – 2016 wird das Jahr des Galopprennsports.
Keine Chance bei allen Rennen persönlich vor Ort zu sein? Kein Problem: Die German Racing Champions League kann auch ganz bequem zu Hause vom Sofa aus nachverfolgt
werden. Ein Sport Spezial zum Meisterschaftskampf der Galopper wird noch am Veranstaltungstag (um ca. 19:05 Uhr) auf n-tv ausgestrahlt.
Zusätzlich werden nach jedem Rennen die Videobeiträge sowie aktuelle Ranglisten und Bonusmaterial der Akteure online auf www.german-racing.com veröffentlicht.
Beim großen Finale in München am 1. November 2016 werden die Sieger der German Racing Champions League im Rahmen des Renntages zum Großen Preis von Bayern gleich vor Ort feierlich geehrt.

Die Termine

08.05.2016 Köln Gerling-Preis
29.05.2016 Baden-Baden Großer Preis der Badischen Unternehmer
19.06.2016 Köln Oppenheim-Union-Rennen
10.07.2016 Hamburg IDEE Deutsches Derby
31.07.2016 München Großer Dallmayr-Preis
07.08.2016 Düsseldorf Henkel-Preis der Diana
14.08.2016 Berlin-Hoppegarten Großer Preis von Berlin
04.09.2016 Baden-Baden Longines – Großer Preis von Baden
25.09.2016 Köln Preis von Europa
03.10.2016 Berlin-Hoppegarten Preis der deutschen Einheit
01.11.2016 München Großer Preis von Bayern

Die Punktwertung
Ein faires Punktesystem nach Einlaufreihenfolge machen die German Racing Champions League leicht nachvollziehbar. Die ersten Fünf, die in einem der elf Champions League Rennen über die Ziellinie galoppieren, sammeln wichtige Punkte für den Gesamtsieg.
Der Kampf um den Meisterschaftstitel lohnt sich bis zum Schluss. Denn beim Finale im letzten Rennen der Champions League wird die 1,5-fache Punktzahl vergeben. Gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen? Mit dem letzten Finish fällt definitiv die Entscheidung. Und neue Champions sind geboren. Damit sind Gänsehautmomente vorprogrammiert.
Die Punktevergabe setzt sich wie folgt zusammen:
Platz Punkte Punkte Finale
1         10              15
2           6                9
3           4                6
4           2                3
5           1                1,5

Die German Racing Champions League als Zukunftsgarant für den Galopprennsport
Die German Racing Champions League verbindet den traditionellen Ursprung von Pferderennen – nämlich das Herausfiltern der besten Pferde durch Leistungsprüfungen für die anschließende Zucht – mit dem Publikumsinteresse der heutigen Gesellschaft. „Heutzutage sieht man sich einem Überangebot an Freizeitmöglichkeiten gegenüber, bei dem die Auswahl denkbar schwer fällt. Mit der Champions League werden wir den Einstieg in den Galopprennsport erleichtern, Vorurteile abbauen und die Vielfalt dieses tollen Sports aufzeigen“, so Jan Antony Vogel, Geschäftsführer von German Racing. „Die Champions League lässt sich auch ohne das Wissen um den gesamten Regelkatalog wunderbar verfolgen. Das Pferd, das als erstes über die Ziellinie galoppiert hat gewonnen. So einfach ist es“, Vogel weiter. Damit öffnet sich der Galopprennsport verstärkt auch neuen Interessengruppen.
Neben dem Champions League-Rennen erwartet die Besucher an einem Renntag außerdem ein attraktives Rahmenprogramm. Nach mehreren Vorläufen zur Einstimmung, bei denen bereits durch kleine Wetteinsätze der Puls in die Höhe getrieben wird, lädt die Gastronomie auf den Rennbahnen zu einer Verschnaufpause ein. Auch die Kleinen kommen dank Kinderland und Ponyreiten an einem Renntag auf ihre Kosten. Beliebtes Ziel für Freizeitausflüge mit Freunden sind Pferderennen mittlerweile ebenfalls dank humaner Eintrittspreise, grüner Anlagen und wechselndem Unterhaltungsprogramm.
Vorbeischauen lohnt sich und macht unabhängig von Alter oder Geschlecht viel Freude. Und wer weiß, vielleicht trifft man sogar den ein oder anderen Prominenten. Nicht selten finden sich nationale und sogar internationale Stars bei den Top-Galopp-Ereignissen, die die German Racing Champions League vereint, ein. Darunter waren in der Saison 2015 beispielsweise neben den Rennpferdbesitzern Thomas Müller, Claudio Pizarro oder Klaus Allofs auch Bo Derek, Verona Pooth oder der „Fack ju Göhte“-Star Max von der Groeben auf deutschen Rennbahnen anzutreffen.

Deutscher Rennsport anno Domini 2015

Albrecht Woeste Dortmund 2014

Albrechte Woeste am 28ten Dezember 2014 in Dortmund zur Championatsehrung           (c) klatuso.com

 

 

Wieder ist ein Jahr ins Land gegangen und der Turn-Around lässt weiter auf sich warten. Albrechte Woeste kann den Niedergang nicht leugnen. Zwar wurden im Jahr 2014 (1359) 77 Rennen mehr ausgetragen als in 2013 (1282), aber dafür ist der Umsatz um 660.000€ ( 2013: 32,59 Mio € – 2014: 31,93 Mio € ) zurückgegangen, das ist ein Rückgang von 1.926 € pro Rennen, damit fehlem dem veranstaltenden Rennverein rund 390€ Provision pro Rennen, oder pro Renntag 3.500€.

In 37 deutschen PMU Renntagen wurden nach bisherigem Überblick ca. 1,5 Mio € Provisionen aus Frankreich überwiesen, so dass der Umsatz der Rennvereine um ca. 900.000€ verbessert wurde, gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2013. Dafür sind die Produktions- und Betriebskosten gestiegen, so dass bei knapp 40 aktiven Rennvereinen im Durchschnitt so um die 17.000 € angekommen sein dürften, das wären mal gerade 1.500 € im Monat, wenn alle den gleichen Anteil erhalten hätten. Jetzt stellt sich die Frage was mit den Geldern strukturell verändert werden könnte, eine Antwort steht aus.

In 2015 sollen 15 weitere PMU-Renntage veranstaltet werden, wenn es nicht gelingt den Rückwärtstrend in die Rennvereins-Totalisatoren zu stoppen, wird die französische Mehreinnahme die auch nicht ausgleichen können.

Copyright klatuso.com

Pferdekopf im Dunkeln.
(c) klatuso.com

In Iffezheim und Frankfurt/Main ist die Veranstaltung von Rennen über das Jahr 2015 hinaus noch nicht gesichert. Baden racing hat den Pachtverein noch nicht verlängert, hier wird die Gemeinde Iffenzheim wohl in die Bresche springen, da ansonsten Millionen an Steuermittel sich in Rauch auflösen.

In Frankfurt/Main hofft ein kleiner Kreis von Aktiven über 120.000 Frankfurter/innen Wahlbürger dazu zu bewegen, dass der Magistrat seine Gemeinschaftsplanung mit dem DFB auf dem Gelände der Rennbahn stoppen muß

Es wird ein spannendes Rennsportjahr 2015.