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Familienrenntag und erster Gruppe-Höhepunkt des Jahres

Nach einem rekordverdächtigen FC-RENNTAG mit 16.000 Besuchern kündigt sich am Sonntag, 15. April, die nächste stimmungsvolle Veranstaltung im Kölner Galoppkalender 2018 an: Ein Familienrenntag der Extraklasse.
Pferde-Erlebniswelt und buntes Familienprogramm mit zahlreichen Höhepunkten steht im Mittelpunkt.

Ein Herz für Familien heißt auch beim kommenden großen Familienrenntag unser Motto. Highlight im Rennbahn-Kinderland wird eine Pferde-Erlebniswelt sein. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern möchten wir kindgerechte Erlebnisse rund um das Thema Pferd schaffen und dabei Wissen und praktische Informationen vermitteln. Welche Muskeln werden bei einem Pferderennen beansprucht? Wie viel Futter benötigt ein Rennpferd? Was macht eigentlich ein Hufschmied? Oder wie reisen Rennpferde zu den jeweiligen Rennen? sind einige der Themen, die präsentiert werden.
Dazu erwarten unsere kleinen Besucher wie immer abwechslungsreiche Attraktionen wie Ponyreiten, Hüpfburg, Riesenrutsche und vieles mehr im beliebten Kinderland.

Beim Fußball-Darts können kleine und große Ballkünstler beweisen, wer die meisten Punkte erzielt. Die Spieler schießen mit einem Fußball jeweils dreimal auf eine überdimensionale Darts Scheibe. Die 10 Spieler mit der höchsten Punktzahl am Renntag erhalten Freikarten für einen der nächsten Renntage.
Auf der neuen „Slackline“ üben die kleinen Besucher das freihändige Balancieren, wer es etwas kreativer mag kann im Kinderland sein eigenes Hufeisen gestalten. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.
Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen als erster Gruppe-Höhepunkt.

Im sportlichen Mittelpunkt des Tages steht das erste hochkarätige Gruppe-Rennen für die dreijährigen Stuten. Das Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen (16.40 Uhr) ist eine mit 55.000 Euro dotierte Gruppe 3-Prüfung über 1.600 Meter. Die Namensgeberin des Rennens war Ehrenmitglied des Kölner Renn-Verein und erhielt 2002 mit der Goldenen Verdienstmedaille die höchste Auszeichnung im deutschen Galopprennsport.
Queen Beauty (Eduardo Pedroza) könnte in die Fußstapfen von Vorjahressiegerin Delectation treten und Kölns ersten Saisonhöhepunkt gewinnen. Ihr Trainer Andreas Wöhler (Gütersloh) hat jedenfalls eine sehr gute Meinung von der Dreijährigen, die im Besitz von Jaber Abdullah aus Dubai steht. Neben der Röttgenerin Dina (Adrie de Vries) und Suada ((Maxime Pecheur) für Art 4 Horseracing, die Championtrainer Markus Klug beide mit Chancen sattelt, ist auch Lokalmatador Angelita (Andrasch Starke) aus dem Asterblüte-Quartier von Peter Schiergen nicht zu unterschätzen.

Hoffnungsvolle Derbykandidaten
Hoffnungsvolle Dreijährige mit einer Derbynennung treffen sich in einem Rennen über 2.200 Meter. Dazu zählen der Debütant Aztec Warrior (Trainer Jean-Pierre Carvalho) für den Stall Ullmann oder Stall Hornoldendorf‘s Ecco, dem Trainer Peter Schiergen einiges Talent attestiert.

Ebenfalls machen internationale Sattelkünstlerinnen in einem Lauf zur Fegentri-Weltmeisterschaft der Amateurrennreiterinnen Station in Köln.
Zwei Viererwetten warten darauf geknackt zu werden

Insgesamt kommen acht Galopprennen an diesem abwechslungsreichen Nachmittag zur Austragung, wobei es in zwei besonders spannenden Viererwett-Rennen wieder um lukrative 10.000 Euro geht.

Turfpersönlichkeit des Jahres 2017 wird geehrt
Bei der Wahl zur GCD-Turfpersönlichkeit 2017 entfielen die meisten Stimmen der Mitglieder des Galopp Club Deutschland, der ältesten und größten Besitzergemeinschaft des Landes, die diese Wahl seit 1979 durchführt, auf Maxim Pecheur, den sympathischen jungen Jockey, der am Stall von Championtrainer Markus Klug in Rath-Heumar beschäftigt ist. Damit wurden seine Leistungen während der gesamten Saison, die ihn in der Jahresstatistik 2017 auf Platz 5 zeigten bei 50 Siegen, 48 zweiten und 52 dritten Plätzen, entsprechend gewürdigt.

Ort : Koeln
Datum : 22.07.2012
Rennen : Extras
Motiv : Massenbesuch auf der Koelner Rennbahn zum Tag der offenen Tuer – Hufschmied
Copyright by Klaus-Joerg Tuchel – Siriusweg 16 – 42697 Solingen
Telefon ( Fon ) 0049 (0) 212 335925
Fax 0049 (0) 212 2331034
Mobil 0172 256 1954
www.klatuso.com
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Ort : Baden-Baden -Iffezheim
Datum : 22.10.2017
Rennen : 6 Ittlingen – Preis der Winterkoenigin Gr.III – Stutenrennen (A) – 1.600 m
Motiv : Angelita
Reiter : Daniele Porcu
Besitzer : Gestuet Bruemmerhof
Trainer : Peter Schiergen
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Ort : Dortmund
Datum : 08.10.2017
Rennen : 4 BBAG-October Mixed Sales Auktionsrennen Stutenrennen (C) – 1.600 m
Sieger : Suada
Reiter : Maxim Pecheur
Besitzer : Art 4 Horseracing
Trainer : Markus Klug
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Veranstaltungsbeginn am Sonntag, 15. April ist um 13.30 Uhr, der erste Start von voraussichtlich acht Galopprennen erfolgt um 14.00 Uhr.

Baden Racing: 160 Jahre Galopprennen in Iffezheim – Saison 2018 startet mit dem FRÜHJAHRS-MEETING Ende Mai

Iffezheim, 9. April 2018 – Galopprennen gehören zu den ältesten organisierten Sportarten in Deutschland, die Anfänge gehen weit in das 19. Jahrhundert zurück. Vor 160 Jahren wurde die Galopprennbahn Baden-Baden – Iffezheim vor den Toren des Schwarzwalds gegründet. „Es ist kein großes rundes Jubiläum, aber doch Anlass genug, die Geschichte und die Zukunft der Rennen hier zu feiern“, sagt Baden Racing-Geschäftsführerin Jutta Hofmeister vor dem Beginn der Galoppsaison 2018. „Wir werden das gezielt verteilt über das gesamte Rennjahr tun.“

Am 5. September 1858 gewann die Stute Amazone das erste Rennen in Iffezheim, sie hatte allerdings keine Gegner. Aus drei Renntagen bestand das Eröffnungs-Meeting, Höhepunkt war damals wie heute der GROSSE PREIS VON BADEN, der seit 2011 unter dem Patronat des Schweizer Uhrenmachers Longines steht.

Der französische Pächter der Spielbank Baden-Baden, Edouard Bénazet, hatte die Rennbahn in Iffezheim bauen lassen, um den illustren Gästen der Kurstadt auch am Nachmittag einen Zeitvertreib zu bieten. 1872 übernahm der Internationale Club die Organisation der Rennen, seit 2010 ist Baden Racing unter der Führung von Präsident Dr. Andreas Jacobs der Veranstalter.

Drei Meetings mit zwölf Renntagen

2018 gibt es wieder drei Meetings mit insgesamt zwölf Renntagen. Baden Racing ist der wichtigste Galoppveranstalter in Deutschland – mit einem Dutzend Gruppe-Rennen aus sportlicher Sicht, mit einem Jahreswettumsatz von 5,89 Millionen Euro 2017 aber auch wirtschaftlich. Mehr als 100.000 Menschen haben die Rennen im Vorjahr verfolgt.

Den Auftakt macht das viertägige FRÜHJAHRS-MEETING, das es seit 1972 gibt, von Mittwoch, 30. Mai, bis Sonntag, 3. Juni. Ein besonderer Höhepunkt ist die Championats-Ehrung der besten Aktiven, Besitzer und Züchter 2017 im Spielcasino Baden-Baden. Die GROSSE WOCHE mit insgesamt sechs Renntagen läuft von Samstag, 25. August, bis Sonntag, 2. September. Den Saison-Abschluss macht wie immer das jüngste Meeting – das 2004 ins Leben gerufene SALES & RACING FESTIVAL vom 19. bis 21. Oktober mit Rennen am Freitag und Sonntag.

Hochspannung vor der Gruppe-Premiere 2018

Top-Aufgebot in der Frühjahrsmeile in Düsseldorf

Düsseldorf, den 5. April 2018: Start in den Top-Sport bei den Galoppern 2018 in Deutschland: Am Sonntag beginnt mit der Kalkmann Frühjahrsmeile (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m) in Düsseldorf die Saison der Grupperennen. Und gleich die Premiere wartet mit einer starken Besetzung auf. Denn es sind zahlreiche Cracks auf dieser Distanz mit von der Partie. Darunter die vier Erstplatzierten aus 2017.

Damals triumphierte mit Wonnemond, der nun mit Andrasch Starke antritt, der Lokalmatador. Der in Düsseldorf von Sascha Smrczek trainierte Klasse-Wallach brachte später mit der Topkapi-Trophy ein wertvolles Rennen in der Türkei an sich. Zweiter wurde der Röttgener Degas (nun mit dem aus Dubai zurückgekehrten Adrie de Vries), der ebenso wie der dortige Vierte Millowitsch (Andreas Helfenbein) den Champion-Stall von Markus Klug repräsentiert. Millowitsch schnappte sich mit dem Großen Preis von Lotto Hamburg und dem Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf zwei weitere Grupperennen.

Starke Empfehlungen aus Katar

Der von Mario Hofer trainierte Vorjahres-Dritte Diplomat (Alexander Pietsch), im Besitz von Eckhard Sauren, dem Kölner Renn-Vereins-Präsidenten, und Noor Al Hawa (mit dem Katar-Heimkehrer Eduardo Pedroza) aus dem Stall von Andreas Wöhler zeigten schon 2018 beachtliche Formen bei ihren Platzierungen in Katar.

„Die 2.400 Meter wurden ihm am Ende schon etwas lang, aber die Leistung war sehr gut“, erklärte Noor Al Hawas Trainer Andreas Wöhler. In Düsseldorf ist er auf seiner Paradestrecke unterwegs. Wöhlers zweite Hoffnung Cashman (Jozef Bojko) dürfte wohl der größte Außenseiter im Sechserfeld sein.

Das Gruppe III-Rennen wird am Sonntag um 17.05 Uhr gestartet.

Galopprennbahn im FC-Fieber – 16.000 Besucher sorgen mit dem 1. FC Köln für einen Rekordbesuch

Mitfavorit Veneto (43:10) aus dem Kölner Rennstall von Trainer Andreas Suborics hat am Ostermontag den deinSchrank.de Grand Prix-Aufgalopp gewonnen. Mit Jockey Alexander Pietsch setzte sich der fünf Jahre alte Hengst in dem mit 25.000 Euro dotierten 2.100 Meter-Rennen gegen Panthelia (Clement Lecoeuvre) und Incantator (Jozef Bojko) leicht mit sieben Längen durch. Das siegreiche Gestüt Winterhauch aus Fulda am Neckar erhält für den überlegenen Erfolg 14.000 Euro Siegprämie. „Mein Pferd hat die Gegner aus den Schuhen galoppiert“, resumierte Siegjockey Alexander Pietsch. Veneto soll nun im Gerling-Preis am 6. Mai in Weidenpesch antreten.
Weltmeister Dritter für Marcel Risse
FC-Spieler Marcel Risse fieberte besonders dem Start seines vierjährigen Hengstes Weltmeister entgegen. Am Ende wurde der von Jockeychampion Filip Minarik gerittene Areion-Sohn Dritter hinter dem Sieger Los Campanos und Eastsite One. Jockey des Tages wurde Alexander Pietsch, dem drei Tagestreffer gelangen.
FC-RENNTAG zugunsten der Stiftung 1. FC Köln zum siebten Mal
16.000 Besucher sorgten für Rekordbesuch im Weidenpescher Park. Packende Galopprennen und ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit den FC-Stars zum Anfassen standen am Ostermontag unter der Moderation von Michael Trippel und Ulli Potofski im Fokus. Dabei schnupperte die gesamte Mannschaft des 1. FC Köln nicht nur Rennbahnluft, sondern sorgte auch bei einer viel beachteten Autogrammstunde für Massenandrang. Ebenso gab es die FC-Tombola mit einzigartigen Preisen zugunsten der Stiftung 1. FC Köln. Kult-Geißbock Hennes VIII. und ein begeisternder Auftritt der FC-Cheerleader rundeten das bunte Unterhaltungsprogramm ab.
Dschingis Secret ist Galopper des Jahres 2017
Ovationen für einen verdienten Sieger. Der fünfjährige Hengst Dschingis Secret, sein Züchter Helmut von Finck und Trainer Markus Klug wurden vom Kölner Publikum frenetisch gefeiert. Mit 56,6 Prozent aller Stimmen gewann Dschingis Secret aus dem Besitz von Horst Pudwill bei Deutschlands traditionsreichster Publikumswahl im Sport vor Windstoß und Guignol.
Ausblick: Familienrenntag am Sonntag, 15. April
Die nächste Galoppveranstaltung im Weidenpescher Park findet am Sonntag, 15. April mit unserem großen Familienrenntag statt. Sportliches Highlight ist dann das mit 55.000 Euro dotierte Karin Baron von Ullmann-Schwarzgold-Rennen, Gruppe 3 über 1.600 Meter.

Dreierserie für Neue Bult-Trainer Dominik Moser

(Hannover, 02. April 2018) Das nennt man einen perfekten Saisonstart: Nicht nur, dass der Hannoversche Rennverein sich am heutigen Ostermontag über den Zuspruch von 11.500 Zuschauern, darunter den Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff und seine Frau Bettina, freuen konnte. Auch die Neue Bult-Trainingszentrale war am Auftaktrenntag der Saison 2018 bemerkenswert erfolgreich. Bult-Trainer Dominik Moser durfte nach den Erfolgen mit Glam Rock, Anno Mio und Wild Soldier drei Mal zur Siegerehrung. Im Sattel der beiden letztgenannten Sieger saß Andrasch Starke, der zudem mit Nightdance Scala gewann. Auf Glam Rock kam Jana Neuhaus bei ihrem ersten Ritt in einem Galopprennen direkt zu einem Volltreffer.
Im Großen Preis der Landwirtschaftlichen Brandkasse Hannover, einem mit 25.000 Euro dotierten, international besetzten Listenrennen über kurze 1200 Meter, siegte der in Bremen von Pavel Vovcenko trainierte Schäng. Der Hengst war bereits im Vorjahr im ersten Sprint-Listenrennen der Saison auf der Neuen Bult siegreich. Der Fünfjährige löste sich am Ende leicht von der Konkurrenz. Im Sattel saß der dreifache tschechische Champion Jaromir Safar. Die unterschätzten Mata Utu und Scapina belegten die Plätze 2 und 3. Auf Platz 4 galoppierte die von Dominik Moser trainierte Artistica über die Ziellinie.

Der Große Preis der VGH Versicherungen, das zweite mit 25.000 Euro dotierte Highlight, führte über die Meilendistanz von 1600 Metern. Nach einem spannenden Finale setzte sich die von Waldemar Hickst in Köln trainierte Peace in Motion gegen Prima Violetta und die lange führende Diamond Daisy durch. Siegreiter war der Franzose Marc Robert Lerner.

Interessant besetzt waren die beiden Prüfungen für die Dreijährigen, die der Kölner Trainer Henk Grewe mit Taraja und Alinaro gewann.
Rennvereinspräsident Gregor Baum: „Ich bin hochzufrieden mit dem Saisonbeginn. Vor allem der hervorragende Besuch freut mich sehr.“
Der Umsatz am ersten Renntag der Saison lag bei 183.944,30 Euro.

Der zweite Saisonrenntag auf der Neuen Bult ist am Dienstag dem 1. Mai. Es handelt sich um den beliebten Hannover 96-Renntag.

Deutsches Klasse-Duo im Japan Cup: Guignol und Iquitos Das Rennen der Superlative um knapp 5 Millionen Euro in Tokio am Sonntag

Tokio, den 20. November 2017: Die Turffans erinnern sich sehr gerne an einen der größten Erfolge der deutschen Zucht auf der Welt-Bühne des Galopprennsports im Jahr 1995: Hier gab es den bisher einzigen Triumph im Japan Cup auf der Galopprennbahn in Tokio, als der von dem 31-fachen Championtrainer Heinz Jentzsch in Köln für das Gestüt Ittlingen von Möbel-Unternehmer Manfred Ostermann vorbereitete Lando dieses Super-Rennen gewann.

Am Sonntag, 26. November 2017, und damit genau 22 Jahre später, wollen zwei hiesige Cracks in diesem mit 648 Millionen Yen (rund 4,9 Millionen Euro) dotierten Top-Event in seine Fußstapfen treten: Iquitos, fünfjähriger Hengst im Besitz der Kölner Golffreunde des Stalles Mulligan und in Training bei Altmeister Hans-Jürgen Gröschel (74) in Hannover, und der gleichaltrige Hengst Guignol, der dem Stall Ullmann gehört und von Jean-Pierre Carvalho (46) in Bergheim trainiert wird.

Iquitos lief schon 2016 als Siebter mit einer tollen Speedleistung im Japan Cup ein sehr gutes Rennen. Sein beeindruckender Sieg im Großen Dallmayr-Preis (Gr. I) in München und viele starke Platzierungen, u.a. zuletzt im Pastorius – Großer Preis von Baden, knapp hinter Guignol oder Rang sieben im Arc waren mehr als bedeutend.

Bei 19 Starts gewann der Adlerflug-Sohn, der wieder den Italiener Daniele Porcu (34) im Sattel haben wird, sechs Rennen und verdiente 472.250 Euro.

„Die Leistung in München war wieder stark. Er machte noch viel Boden gut und hätte wenig weiter wohl gewonnen. Wir wollen es daher erneut in Tokio versuchen, wo er sich ja schon 2016 gut verkauft hat und nicht einmal alles ideal hatte“, sagt Trainer Hans-Jürgen Gröschel über Iquitos.

Guignol war nun dreimal in Folge in diesem Jahr vor Iquitos – bei seinen Start-Ziel-Erfolgen im Großen Preis der Badischen Wirtschaft (Gruppe II), im Longines – Großer Preis von Baden (Gruppe I) und gerade im Pastorius – Großer Preis von Bayern (Gruppe I). Wenn er einmal vorne ist, lässt sich der Crack schwer verdrängen, auch wenn diese Taktik in Tokio in der Regel sehr schwer zu realisieren ist. Aber nach diesen drei Saisontreffern scheint der Hengst so gut wie nie zuvor zu sein. Bei 14 Starts gewann er in seiner Laufbahn sechsmal und verdiente 438.900 Euro. Natürlich wird auch in Tokio Filip Minarik (42) im Sattel von Guignol sitzen, der erneut um das Jockey-Championat kämpft.

„Guignol hat in München alle Angriffe bravourös abgewehrt, auch wenn es hundert Meter vor dem Ziel so aussah, als würden die Gegner noch an ihm vorbeikommen. Das war Adrenalin pur. Da wollen wir es nun im Japan Cup versuchen“, erklärte Trainer Jean-Pierre Carvalho.

Sagenhaft sind die möglichen Gewinnaussichten: 2,5 Millionen Euro erhält der Eigner des Siegers nach 2.400 Metern. Sogar für Platz zehn gibt es nach rund zweieinhalb Minuten noch umgerechnet 50.000 Euro. Guignol winken als Sieger im Großen Preis von Baden noch Bonus-Prämien: 2 Mio. Dollar im Falle eines Sieges, 400.000 Dollar für den zweiten Platz, 250.000 Dollar für Rang drei sowie 100.000 Dollar für Rang vier oder weniger. Das heißt, diese Summe hat Guignols Besitzer schon sicher in diesem Einladungsrennen.

Natürlich stehen beide Pferde vor einer großen Herausforderung und gelten in einem Elite-Feld als Außenseiter. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Das Gastgeberland Japan stellte in den letzten elf Jahren stets den Sieger. Diesmal sind der Vorjahressieger Kitasan Black und der im Tenno Sho hinter ihm Zweitplatzierte Satono Crown die Favoriten. Hoch gehandelt wird auch Reye De Oro. Der irische Star-Trainer Aidan O‘ Brien ist mit Idaho vertreten, dem Vierten aus dem Canadian International. Der letzte Nicht-Europäer in der Siegerliste ist der Engländer Alkaased im Jahr 2005.

Doch nun heißt es am Sonntagmorgen Daumendrücken für das deutsche Japan Cup-Duo. Vielleicht geht ja für Iquitos oder Guignol in Tokio die „Sonne auf“.

Presseerklärung des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen

Mit großem Erstaunen und Verärgerung musste der DVR e.V. aus der Presse entnehmen, dass der Mülheimer Rennverein Raffelberg e.V. gestern den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Mülheimer Rennvereins Raffelberg e.V. gestellt haben soll. Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. wird erneut vor vollendete Tatsachen gestellt.

Dazu Jan Antony Vogel, Geschäftsführender Vorstand:

“Ohne dass die beiden Herren des „Rumpfpräsidiums“ es für erforderlich erachtet haben, die weiteren Schritte vorher mit uns zu besprechen, wurden hiermit unverantwortliche Entscheidungen getroffen, die zum einen gegen die Interessen des Vereins gerichtet sind und eine große Anzahl von Arbeitsplätzen gefährden”.

Das Präsidium hat dieses vereinsschädigende Vorgehen bereits im August dieses Jahres gewählt. Es hat einen Insolvenzantrag angekündigt und den Renntag im August 2017 abgesagt, ohne das Präsidium des DVR e.V. über die bestehenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten vorab zu unterrichten.

Innerhalb von zwei Tagen hat der Dachverband die Durchführung des Renntages sichergestellt und dem Verein die notwendigen liquiden Mittel bis einschließlich Dezember 2018 zur Verfügung gestellt, um den Standort für die Durchführung von Rennveranstaltungen und den Trainingsbetrieb zu erhalten.

Das DVR e.V. hat zu diesem Zeitpunkt weder eine Jahresplanung 2017, noch eine Jahresplanung 2018 vorgefunden. Im Interesse des Erhalts des Vereins, der Sicherung des Standortes und dem Erhalt der Arbeitsplätze im Bereich des Mülheimer Rennvereins und der Trainingsbetriebe hat das DVR e.V. dem Verein erhebliche wirtschaftliche Mittel zur Verfügung gestellt.

Das DVR e.V. hat die Zahlen aufgearbeitet und einen sehr konservativen Wirtschaftsplan 2018 erstellt, der eine Fortführung des Vereins nicht nur ermöglicht, sondern Überschüsse ausweist, die es dem Verein wieder erlaubt hätten, neben der Durchführung von Rennveranstaltungen Investitionen in die Anlage zu tätigen. Im Vertrauen auf eine kooperative Zusammenarbeit im Interesse des Rennvereins wurden nicht nur die Veranstaltungstermine 2018 geplant, sondern bereits die finanzielle Absicherung sichergestellt.

Vor diesem Hintergrund entspricht der jetzt angekündigte Schritt nicht den Interessen des Mülheimer Rennvereins. Seit Monaten liegen dem Präsidium mehr als 20 Aufnahmeanträge von interessierten Personen vor, die sich nachhaltig für die Belange des Rennvereins persönlich und auch finanziell einsetzen wollen. Über keinen der Anträge hat das Präsidium bisher entschieden. Die handelnden Personen des Präsidiums werden hier einige Fragen zu beantworten haben.

Wenn das Präsidium trotz Zusage nicht zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 13.12.2017 einlädt, obwohl das Interesse des Vereins es erfordert, werden die Mitglieder von ihrem satzungsgemäßem Recht Gebrauch machen, wonach das Präsidium einladen muss, wenn ein Viertel der Mitglieder dies beantragt.

Das jetzige Präsidium vertritt erkennbar nicht mehr die Interessen des Vereins und muss daher umgehend den Weg für Neuwahlen frei machen. Nur mit einem handlungsfähigen Präsidium, dem seine Verantwortung gegenüber dem Verein bewusst ist, kann ein Neuanfang gelingen.

Dr. Petra Bracht
PR und Marketing